„Forscherfreunde“ an der AWS – Wenn Neugier Funken schlägt!

Bereits zum dritten Mal in Folge öffnete die AWS ihre Türen für neugierige Viertklässlerinnen und Viertklässler aus der Region. Unter dem Motto „Von Schülern für Schüler“ luden die Forscher- und Bio-AG junge Entdecker ein, bei spannenden Experimenten in die Welt der Naturwissenschaften einzutauchen. Gemeinsam wurde ausprobiert, gestaunt und gelernt – mit großem Erfolg.
Über 130 Grundschulkinder nahmen im November und Dezember 2025 teil und ließen sich von der Faszination des Forschens anstecken.

Von sprudelnden Lava-Lampen bis zu bunter Chromatographie
Schon beim ersten Experiment war die Begeisterung riesig: Mit Öl, Wasser und Salz zauberten die Kinder leuchtende Lava-Lampen, deren bunte Blasen im Takt der chemischen Reaktion aufstiegen. Dabei lernten sie spielerisch, wie sich Stoffe verhalten und warum sich manche Flüssigkeiten einfach nicht vermischen lassen.
Beim Chromatographie-Versuch verwandelten sich scheinbar einfache Filzstiftpunkte in farbenfrohe Kunstwerke. Mit staunenden Blicken verfolgten die jungen Forscher, wie die Farbpigmente langsam auseinanderliefen – ein Experiment, das Wissenschaft und Kunst auf faszinierende Weise verbindet.
Wasser als Element voll geheimnisvoller Kräfte
Ein roter Faden zog sich durch alle Nachmittage: das Element Wasser. Die Kinder untersuchten seine besonderen Eigenschaften, experimentierten mit Oberflächenspannung, Farbstrudeln und Auftrieb. Warum sinkt ein Gegenstand manchmal – und manchmal nicht? Wieso kann Seife die Haut der Wasseroberfläche „durchbrechen“? Und wie lässt sich aus Wasser, Farbe und Öl ein Mini-Vulkan erschaffen?
Jede dieser Fragen führte zu neuen Entdeckungen. Mit jeder Beobachtung wurde deutlich: Naturwissenschaft bedeutet Neugier, Teamarbeit und jede Menge Spaß!

Lernen von und mit den „Großen“
Besonders beeindruckend war für alle Beteiligten der Austausch zwischen den Altersgruppen. Die Grundschulkinder konnten die Alfred-Wegener-Schule durch die Augen der älteren Schülerinnen und Schüler kennenlernen. Diese begleiteten die kleinen Nachwuchsforscher mit Geduld, Humor und Fachwissen – und bewiesen, dass Lernen am besten gelingt, wenn man gemeinsam lernt und begeistert ist.
So entstanden lebhafte Gespräche, neue Perspektiven und jede Menge Motivation für den Übergang in die weiterführende Schule.
Ein starkes Team für Entdeckerlust
Hinter dem erfolgreichen Projekt steht das engagierte „Forscherfreunde“-Team:
Frau Helfer und Herr Schmidt mit der Forscher- und der Bio-AG, Schülerinnen und Schüler aus der G5, M5, G8 und G10, Frau Pietsch, Herrn Vornhagen, Frau Weiß, Herr Tokcan, Frau Boerger-Kopp sowie Mitglieder des Schulleitungsteams.
Sie alle sorgten dafür, dass an jedem Forschernachmittag die Mischung aus Begeisterung, Wissen und Kreativität stimmte – und dass sich jedes Kind als Teil einer großen Entdecker-Gemeinschaft fühlte.
Am Ende war die Freude riesig – bei den kleinen Teilnehmenden ebenso wie bei den Mitwirkenden. Die Kinder nahmen nicht nur spannendes Wissen und tolle Erlebnisse mit nach Hause, sondern auch die Gewissheit, dass Naturwissenschaft kein graues Thema ist, sondern ein buntes Abenteuer.
Text: Claudia Helfer


